1. Jahr: 1.141 €
2. Jahr: 1.202 €
3. Jahr: 1.303 €
Am Ende meiner Ausbildung konnte
ich hervorragend nachvollziehen, dass die verschiedenen Praxiseinsätze auch für meine Arbeit in der mobilen Pflege sehr wertvoll waren.
Vor genau einem Jahr habe ich schon einmal ein Interview an dieser Stelle gegeben. Inzwischen habe ich meine Ausbildung beendet und kann nun auch über das letzte Ausbildungsjahr berichten. Damals hatte ich die Pflichteinsätze in der mobilen und in der stationären Langzeitpflege sowie im Krankenhaus auf der Unfall- und auf der Kinderstation bereits absolviert. Die Innere Station und die Psychiatrie standen zu diesem Zeitpunkt noch aus.
Die Psychiatrie ist kein Bereich, in dem ich meine Zukunft sehe. Abgesehen von der Medikamentengabe sind die Tätigkeiten dort mehr auf die Betreuung der Patienten ausgerichtet als auf die Pflege. Dieser Aspekt würde mir einfach fehlen, da gerade er die Nähe zu den Patienten ausmacht. Dennoch habe ich dort viel gelernt, was das Erkennen und vor allem das Verständnis für psychische Erkrankungen betrifft, was auch für meine Arbeit in der mobilen Pflege wichtig ist.
Auf der Unfallstation hatte ich damals vorrangig mit der Wundversorgung zu tun. Auf der Inneren Station habe ich im Gegensatz dazu viel über Diagnostik und die verschiedenen Krankheitsbilder gelernt. Das hilft mir jetzt sehr, beispielsweise wenn es einem Klienten einmal nicht so gut geht, die Entscheidung zu treffen, ob es ausreicht, einen Arzt zu rufen, oder ob man ihn doch besser sofort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus bringen sollte. Auf der Inneren Station hatte ich auch mit sehr schwer kranken und sterbenden Menschen zu tun. Ich habe schnell gelernt, dass ich damit recht gut umgehen kann und somit sowohl den Patienten als auch ihren Angehörigen in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen kann.
Seit dem 1. September bin ich bei der Mobilen Pflege Moitzfeld fest in Teilzeit angestellt und werde am 1. Oktober mit meinem berufsbegleitenden Studium im Pflegemanagement beginnen. Ich finde es super, dass meine Weiterbildung hier durch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten, unterstützt wird und freue mich, dass ich somit auch während des Studiums den Kontakt zur Praxis beibehalten kann.